Pavel Talankin war ein beliebter Lehrer in einer russischen Kleinstadt – bis der Krieg gegen die Ukraine den Schulalltag veränderte. Aus kreativen Schulprojekten wurden patriotische Inszenierungen, aus Unterricht politische Indoktrination. Als Talankin beauftragt wird, diese neue Wirklichkeit zu dokumentieren, beginnt er heimlich auch das festzuhalten, was niemand sehen soll.
So entsteht ein eindringliches Zeugnis darüber, wie Propaganda, Angst und Krieg in das Leben junger Menschen eindringen. Der 2026 mit dem Oscar als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnete Film zeigt den Mut eines Einzelnen und fragt, was geschieht, wenn Propaganda den Platz von Erfahrung und Beobachtung einnimmt.